Ausgabe Nr.158 Seenotkreuzer „Theodor Heuss“

Die Taufe und Indienststellung des Seenotkreuzers "THEODOR HEUSS" am 12. Februar 1957, also vor 50 Jahren, markierte einen Wendepunkt in der technischen Entwicklung und Geschichte des deutschen Seenotrettungswerkes. Nach der Gründung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger im Jahr 1865 erfolgten Einsätze zunächst mit offenen Ruderrettungsbooten und Raketenapparaten, später durch Motorrettungsboote. Mit der "THEODOR HEUSS" wurde nach rund zehnjähriger intensiver Entwicklungsarbeit ein völlig neuer Schiffstyp gebaut, der bis zum heutigen Tag nautisch und rettungstechnisch auch international bewährt und anerkannt ist.

Insgesamt 29 Seenotkreuzer mit Tochterbooten hat die DGzRS seit 1957 in Dienst gestellt. Der Bau einer neu entwickelten Klasse von 20-Meter-Seenotkreuzern wird im Sommer 2007 beginnen. Alle basieren auf dem schiffbaulichen und rettungstechnischen Konzept der "THEODOR HEUSS". Diesem Grundprinzip folgen auch einige nahezu baugleiche Spezialschiffe, die im Ausland - Finnland, Italien, Marokko, Uruguay, Island und den USA - eingesetzt sind bzw. waren.


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