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Die Taufe und Indienststellung des Seenotkreuzers "THEODOR
HEUSS" am 12. Februar 1957, also vor 50 Jahren, markierte einen
Wendepunkt in der technischen Entwicklung und Geschichte des deutschen
Seenotrettungswerkes. Nach der Gründung der Deutschen Gesellschaft
zur Rettung Schiffbrüchiger im Jahr 1865 erfolgten Einsätze
zunächst mit offenen Ruderrettungsbooten und Raketenapparaten,
später durch Motorrettungsboote. Mit der "THEODOR HEUSS"
wurde nach rund zehnjähriger intensiver Entwicklungsarbeit
ein völlig neuer Schiffstyp gebaut, der bis zum heutigen Tag
nautisch und rettungstechnisch auch international bewährt und
anerkannt ist.
Insgesamt 29 Seenotkreuzer mit Tochterbooten hat die DGzRS seit
1957 in Dienst gestellt. Der Bau einer neu entwickelten Klasse von
20-Meter-Seenotkreuzern wird im Sommer 2007 beginnen. Alle basieren
auf dem schiffbaulichen und rettungstechnischen Konzept der "THEODOR
HEUSS". Diesem Grundprinzip folgen auch einige nahezu baugleiche
Spezialschiffe, die im Ausland - Finnland, Italien, Marokko, Uruguay,
Island und den USA - eingesetzt sind bzw. waren.
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