Ausgabe Nr.179 Nachtjagd-Leitschiff „Togo“

Im Verlauf des Zweiten Weltkrieges wurde die Verwendung der Elektronik im
Wettstreit der Angriffs- und Abwehrwaffen immer bedeutsamer ­ das
Nachtjagd-Leitschiff “Togo" ist ein Beispiel dafür. Es war wohl im Luft-/Seekrieg die erste, weiträumig überwachende, schwimmende Ortungszentrale, die auch Nacht- und Tagjäger auf ihre Ziele, die Feindbomber, führen konnte.
Von Misserfolgen und Erfolgen begleitet, wurde das Schiff in den Gewässern der Ostsee eingesetzt, zuerst auf Nachtwache im Langeland- und Großen Belt, dann zur Verstärkung der Luftabwehr im Finnischen Meerbusen, schließlich nahm es im Juli 1945 an den Ost- und Westpreußischen Küsten an der Luftraumüberwachung und an der Aktion “Rettung über See" teil. Von seiner Präsenz war das Schicksal vieler Menschen, besonders in den Luftangriffen auf Berlin und an den brennenden Küsten Ostpreußens, abhängig. Es stärkte die Luftverteidigung.
Die Beschreibung seiner Einsätze stützt sich ab auf das von dem Fregattenkapitän a.D. Kurt Petsch bearbeitete und veröffentlichte Kriegstagebuch der “Togo" sowie auf das Kriegstagebuch der Seekriegsleitung.
Dem Verfasser, Dieter Bechtold, kam es besonders darauf an, die “Togo"- Verwendungen in ihren Beziehungen zum Luftkrieg und zum Landkrieg an den Ostseeküsten zu behandeln.





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